Keyvisual der Ausstellung «Wir und der Krieg». Foto (Ausschnitt): Christian Schwager, Infanteriebunker Ratenpass / © 2026, ProLitteris, Zurich | © Christian Schwager / © 2026, ProLitteris, Zurich

Wir und der Krieg

Ausstellung | accessibility.time_to

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Ausstellung

Krieg ist ein prägendes Element der Schweizer Geschichte. Die Ausstellung zeigt aus unterschiedlichen Perspektiven, wie Kriege vom Spätmittelalter bis heute politische Strukturen, wirtschaftliche Interessen und gesellschaftliche Ordnungen in der Schweiz beeinflusst haben. 

Ob in Form identitätsstiftender Mythen wie dem Rütlischwur, durch interne Konflikte wie den Bauernkrieg von 1653, den Sonderbundskrieg von 1847 oder in der latenten Bedrohung während des Zweiten Weltkriegs: Krieg prägte das Selbstverständnis der Schweiz nachhaltig. Dabei zeigt sich, wie Kriege in- und ausserhalb des Gebiets der heutigen Schweiz neue Machtverhältnisse und soziale Spannungen hervorbrachten – etwa durch grosse Profite aus dem Waffen- und Söldnerhandel, durch verschärfte Klassenkonflikte oder durch veränderte Geschlechterbilder.

Das Selbstbild der Schweiz als neutrales und friedensförderndes Land prägt insbesondere ihre Aussenpolitik bis heute. Zwischen Bedrohung und Solidarität eröffneten sich auch Handlungsspielräume der Neutralität, die Sicherheit schaffen und Frieden ermöglichen sollten. Anhand von Objekten, Videoinstallationen und Dokumenten lädt die Ausstellung dazu ein, verbreitete Vorstellungen vom Verhältnis der Schweiz zum Krieg zu hinterfragen – einem Krieg, der oft als fern gilt, aber tief im kollektiven Gedächtnis verankert ist.

Führungen

Do 23.4.2026

18:00 – 19:00 Uhr

Führung

Wir und der Krieg

Sa 25.4.2026

13:30 – 14:30 Uhr

Führung

Wir und der Krieg

Do 30.4.2026

18:00 – 19:00 Uhr

Führung

Wir und der Krieg

Sa 2.5.2026

13:30 – 14:30 Uhr

Führung

Wars and us

Do 7.5.2026

18:00 – 19:00 Uhr

Führung

Wir und der Krieg

Sa 16.5.2026

13:30 – 14:30 Uhr

Führung

Wir und der Krieg

Mo 25.5.2026

11:30 – 12:30 Uhr

Führung

Wars and us

Sa 6.6.2026

15:00 – 16:00 Uhr

Führung

Wir und der Krieg

Do 11.6.2026

18:00 – 19:00 Uhr

Führung

Wir und der Krieg

Sa 20.6.2026

15:00 – 16:00 Uhr

Führung

Wir und der Krieg

Sa 4.7.2026

13:30 – 14:30 Uhr

Führung

Wars and us

Sa 11.7.2026

13:30 – 14:30 Uhr

Führung

Wir und der Krieg

Do 16.7.2026

18:00 – 19:00 Uhr

Führung

Wars and us

Do 30.7.2026

18:00 – 19:00 Uhr

Führung

Wir und der Krieg

Sa 8.8.2026

13:30 – 14:30 Uhr

Führung

Wars and us

Do 20.8.2026

18:00 – 19:00 Uhr

Führung

Wir und der Krieg

Sa 29.8.2026

13:30 – 14:30 Uhr

Führung

Wir und der Krieg

Do 30.4.2026

14:00 – 15:15 Uhr

Führung

Wir und der Krieg

Do 4.6.2026

14:00 – 15:15 Uhr

Führung

Wir und der Krieg

Do 16.7.2026

14:00 – 15:15 Uhr

Führung

Wir und der Krieg

Do 30.4.2026

18:00 – 19:00 Uhr

Führung

Wir und der Krieg

Sa 11.7.2026

13:30 – 14:30 Uhr

Führung

Wir und der Krieg

Do 20.8.2026

18:00 – 19:00 Uhr

Führung

Wir und der Krieg

Keyvisual der Ausstellung «Wir und der Krieg». Foto (Ausschnitt): Christian Schwager, Infanteriebunker Ratenpass / © 2026, ProLitteris, Zurich | © Christian Schwager / © 2026, ProLitteris, Zurich

Wir und der Krieg – Überblicksführung

Private Gruppenführung

Seit Jahrhunderten wirken Kriege auf die Schweiz ein. Wie beeinflussten sie die Entstehung des modernen Bundesstaates? Wie profitiert die Schweiz wirtschaftlich von Kriegen? Der Rundgang zeigt auf, wie Bevölkerung und Armee im Laufe der Zeit auf Kriege reagierten und welche Möglichkeiten der Schweiz in der Friedenspolitik heute offenstehen.

Führung: 1 Stunde

Führungen für private Gruppen sind auch ausserhalb der Öffnungszeiten möglich:
Mo zwischen 9.30 und 18 Uhr, Di bis Fr zwischen 9.30 und 19.45 Uhr, Sa und So zwischen 10 und 17 Uhr.

Anmeldung:  

2 Wochen im Voraus

Dauer:

 

60 Minuten, spezielle Angebote auf Anfrage möglich

Gruppengrösse:

 

max. 15 Personen pro Führung.

Sprachen:

 

Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch. Weitere Angebote nach Absprache.

Kosten:


 

 

180 CHF für die Führung, zuzüglich reduzierter Eintritt von 10 CHF pro Person.

Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre Eintritt frei.

Für Gruppen von Personen mit Ausweis N, S, F, sind Führung und Eintritt kostenlos. 

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+41 44 218 66 00

Begegnungen

Schulen

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Wir und der Krieg – Überblicksführung

Sekundarstufe I und II

Seit Jahrhunderten wirken Kriege auf die Schweiz ein. Wie beeinflussten sie die Entstehung des modernen Bundesstaates? Wie profitiert die Schweiz wirtschaftlich von Kriegen? Der Rundgang zeigt auf, wie Bevölkerung und Armee im Laufe der Zeit auf Kriege reagierten und welche Möglichkeiten der Schweiz in der Friedenspolitik heute offenstehen.

Führung: 1 Stunde
kostenlos für alle Schulklassen aus der ganzen Schweiz

Wir weisen Sie als Lehrperson darauf hin, dass einzelne Inhalte in dieser Ausstellung verstörend wirken können.

Führungen: kostenlos und auch ausserhalb der Öffnungszeiten möglich.

Anmeldung:  

mindestens 2 Wochen im Voraus

Sprachen:

 

Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch.

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© Paul Senn

Wir und der Krieg – in Worte fassen

Sekundarstufe I und II

Kriege hinterlassen Spuren. Welche Folgen haben sie für die Menschen in der Schweiz? Wie geht der Staat früher und heute mit bewaffneten Konflikten um? Die Lernenden erkunden in Kleingruppen Themen wie Landesverteidigung, Neutralität oder Migration und verarbeiten ihre persönlichen Eindrücke zu poetischen Miniaturen.

Interaktive Führung: 1.5 Stunden
kostenlos für alle Schulklassen aus der ganzen Schweiz

Wir weisen Sie als Lehrperson darauf hin, dass einzelne Inhalte in dieser Ausstellung verstörend wirken können.

Führungen: kostenlos und auch ausserhalb der Öffnungszeiten möglich.

Anmeldung:  

mindestens 2 Wochen im Voraus

Sprachen:

 

Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch.

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Wir und der Krieg – Konflikte verstehen, Frieden gestalten

Mittelstufe ab 5. Klasse | Sekundarstufe I

Kinder und Jugendliche begegnen Krieg im persönlichen Umfeld oder in den Medien. Was lösen Kriegsberichte aus und welche Möglichkeiten gibt es, mit ihnen umzugehen? Wie engagiert sich die Schweiz für den internationalen Frieden? Die Lernenden setzen sich auf der Führung mit Friedensprozessen auseinander und entdecken dabei Verbindungen zu Konfliktlösungsstrategien im Alltag.

Führung: 1 Stunde
kostenlos für alle Schulklassen aus der ganzen Schweiz

Wir weisen Sie als Lehrperson darauf hin, dass einzelne Inhalte in dieser Ausstellung verstörend wirken können.

Führungen: kostenlos und auch ausserhalb der Öffnungszeiten möglich.

Anmeldung:  

mindestens 2 Wochen im Voraus

Sprachen:

 

Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch.

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© SFH

Wir und der Krieg – Menschen mit Fluchterfahrung berichten

Sekundarstufe I und II

Kriege zwingen weltweit Millionen von Menschen zur Flucht. Wie erleben sie die Vertreibung? Und vor welchen Herausforderungen stehen geflüchtete Menschen in der Schweiz? Die Begegnung mit einer Person mit Fluchterfahrung ermöglicht Einblicke in eine Lebensgeschichte geprägt von Flucht, Asylverfahren und Integration.

Termine:

  • Di 01.09.2026: 09.30 – 11.00 Uhr AUSGEBUCHT!
  • Fr 04.09.2026: 09.30 – 11.00 Uhr
  • Di 08.09.2026: 09.30 – 11.00 Uhr
  • Mi 09.09.2026: 09.30 – 11.00 Uhr AUSGEBUCHT!
  • Do 17.09.2026: 09.30 – 11.00 Uhr AUSGEBUCHT!
  • Fr 18.09.2026: 09.30 – 11.00 Uhr

Begegnung: 1.5 Stunden – 30-minütiger Ausstellungsrundgang mit anschliessender Begegnung
kostenlos für alle Schulklassen aus der ganzen Schweiz

Eine Kooperation mit der Schweizerischen Flüchtlingshilfe.

Wir weisen Sie als Lehrperson darauf hin, dass einzelne Inhalte in dieser Ausstellung verstörend wirken können.

Führungen: kostenlos und auch ausserhalb der Öffnungszeiten möglich.

Anmeldung:  

mindestens 2 Wochen im Voraus

Sprachen:

 

Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch.

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Keyvisual der Ausstellung «Wir und der Krieg». Foto (Ausschnitt): Christian Schwager, Infanteriebunker Ratenpass / © 2026, ProLitteris, Zurich | © Christian Schwager / © 2026, ProLitteris, Zurich

Einführungen für Lehrpersonen

Führung durch die Ausstellung mit dem Ausstellungskuratorium und Inputs für die Arbeit mit Schulklassen ab der 5. Primarklasse bis Sekundarstufe II durch das Team Bildung & Vermittlung.

Dieser Rundgang findet via Zoom statt. Sie bekommen nach der Reservation einen persönlichen Online-Zugang zugeschickt.

Di 19.05.2026 | 17.30–19.00 Uhr (virtuell)

Führung durch die Ausstellung mit dem Ausstellungskuratorium und Inputs für die Arbeit mit Schulklassen ab der 5. Primarklasse bis Sekundarstufe II durch das Team Bildung & Vermittlung.

Mi 20.05.2026 | 17.30–19.00 Uhr (vor Ort)

Schulunterlagen

Die Schulunterlagen bestehen aus Lerneinheiten zur Vor- und Nachbereitung des Ausstellungsbesuchs. Sie stehen ab Ausstellungsbeginn zum Download bereit.

Keyvisual der Ausstellung «Wir und der Krieg». Foto (Ausschnitt): Christian Schwager, Infanteriebunker Ratenpass / © 2026, ProLitteris, Zurich | © Christian Schwager / © 2026, ProLitteris, Zurich

Selbstständige Besichtigung

Die Ausstellung kann auf Anmeldung auch selbstständig besucht werden. Der Audioguide zur Ausstellung kann auf dem eigenen Smartphone mit der App «Landesmuseum» gehört werden und den Ausstellungsbesuch bereichern. Vorgängige Besuche sind für Lehrpersonen aus der ganzen Schweiz kostenlos.

Wir weisen Sie als Lehrperson darauf hin, dass einzelne Inhalte in dieser Ausstellung verstörend wirken können.

Führungen: kostenlos und auch ausserhalb der Öffnungszeiten möglich.

Anmeldung:  

mindestens 2 Wochen im Voraus

Sprachen:

 

Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch.

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Blogartikel zum Thema

Andere Ausstellungen zum Thema

 

Medien

Wir und der Krieg

Landesmuseum Zürich | 17.4.2026 - 17.1.2027
publiziert am 15.4.2026

Kriege erscheinen oft als ferne Ereignisse. Doch sie prägen auch die Geschichte und Gegenwart der Schweiz. Die Ausstellung «Wir und der Krieg» im Landesmuseum Zürich zeigt anhand eindrücklicher Objekte und Geschichten, wie Konflikte seit Jahrhunderten das Selbstverständnis, die Politik und den Alltag der Schweiz beeinflussen.

Kriege prägen die Gegenwart. Bilder aus der Ukraine, dem Nahen Osten oder anderen Weltregionen erreichen uns täglich über Nachrichten und soziale Medien. Sie machen deutlich, dass bewaffnete Konflikte nicht nur geografisch entfernte Ereignisse sind, sondern politische Debatten, gesellschaftliche Werte und persönliche Wahrnehmungen weltweit beeinflussen. Auch in der neutralen Schweiz sind Kriege Teil der eigenen Geschichte und Gegenwart.

Die Ausstellung beleuchtet in fünf Kapiteln, wie Kriege seit dem Spätmittelalter Politik, Wirtschaft und Gesellschaft in der Schweiz prägen. Sie zeigt, wie Konflikte identitätsstiftende Prozesse auslösen, wirtschaftliche Abhängigkeiten verschieben oder soziale Spannungen verstärken. Dabei wird deutlich, dass Kriege nicht nur militärische Ereignisse sind, sondern weitreichende Auswirkungen auf Alltag, Kultur und politische Entscheidungen haben.

Ein Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie Krieg das Selbstbild der Schweiz formte. Mythen um den Rütlischwur, Wilhelm Tell oder Arnold von Winkelried wurden über die Jahrhunderte zu symbolischen Erzählungen von Freiheit und Einigkeit. Gleichzeitig entstanden wirtschaftliche Verflechtungen durch Solddienste oder später durch die Rüstungsindustrie. Konflikte führten auch zu sozialen Veränderungen: Sie lösten wirtschaftliche Krisen und Protestbewegungen aus, beeinflussten Migration und verschieben Geschlechterrollen. Zugleich entwickelte die Schweiz politische Handlungsspielräume, etwa durch Neutralität, humanitäres Engagement und Friedenspolitik.

Zahlreiche historische Objekte machen diese Zusammenhänge sichtbar. Eine erstmals in der Schweiz gezeigte Tapisserie zur Schlacht bei Pavia von 1525 – eine äusserst kostbare Leihgabe aus Neapel – stellt etwa die Flucht eidgenössischer Truppen dar und hinterfragt damit den Mythos militärischer Unbesiegbarkeit. Drei unterschiedliche Darstellungen der Schlacht bei Murten (1476) – ein Historiengemälde, ein Schulwandbild und eine Fotografie des ehemaligen Schlachtfelds – zeigen, wie sich Erinnerung und nationale Deutung im Laufe der Zeit verändern.

Auch wirtschaftliche und gesellschaftliche Aspekte werden anhand von Exponaten deutlich: Mannschaftsrodel, Münzen und Entlassungsurkunden verweisen auf das Geschäft mit dem Solddienst, während Fotografien und Handbücher aus der Werkzeugmaschinenfabrik Oerlikon oder der Waffenfabrik Solothurn die Rolle der Schweizer Rüstungsindustrie im 20. Jahrhundert dokumentieren. Weitere Objekte – etwa ein Maschinengewehr und eine Gewerkschaftsfahne aus der Zeit des Landesstreiks von 1918, Uniformen aus dem Aktiv- und Frauenhilfsdienst oder Pläne und Fotografien militärischer Anlagen im Alpenraum – verdeutlichen, wie eng Krieg, Gesellschaft und Politik miteinander verflochten sind.

Den Abschluss bildet eine zeitgenössische Perspektive: In der Videoinstallation «Repeat after Me» ahmen ukrainische Geflüchtete die Geräusche von Schüssen, Artillerie und Sirenen nach. Die Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, diese Klänge nachzusprechen – eine eindringliche Erinnerung daran, dass Krieg nicht nur Geschichte ist, sondern auch heute Erfahrungen prägt und Menschen bewegt.

Der interaktive «Neutralitätskompass» begleitet den Ausstellungsrundgang und lädt Besucherinnen und Besucher ein, ihre eigene Position zur Bedeutung der Neutralität zu reflektieren. In jeder Sektion beantworten sie Fragen und erhalten am Ende eine Auswertung ihrer Antworten sowie vertiefende Informationen zur Neutralität der Schweiz.

Das Rahmenprogramm ergänzt die Ausstellung um weitere Perspektiven. In Zusammenarbeit mit dem Kunsthaus Zürich beleuchtet eine Veranstaltung den Wandel der Erinnerungskultur in der Schweiz. Gemeinsam mit dem Forschungsprojekt «Ästhetisierung von Kriegsgewalt» (HKB) wird das Thema Gewalt vertieft. Zeitzeuginnen und Zeitzeugen teilen zudem ihre Erfahrungen zu Fluchtmigration, Peacekeeping und Kriegsfotografie.

Bilder

Kritik an den fremden Diensten

Als Allegorie prangert das Gemälde Gier im Solddienst an und verweist auf politische Abhängigkeiten der Eidgenossenschaft. Anonym, um 1625. Schweizerisches Nationalmuseum

Warten und helfen

1914 kehren Tausende italienische Arbeiterinnen und Arbeiter durch die Schweiz in ihrer Heimat zurück. Rotes Kreuz und Armee betreuen die Wartenden. August Gansser, Refugianten aus dem Elsass, Basel, 1914. Schweizerisches Nationalmuseum

Soldat im Aktivdienst

Die Ausrüstung des Kanoniers Willy Keller aus Teufen umfasst Uniformteile, Essgeschirr, Reglemente und persönliche Gegenstände. Kanonier-Ausrüstung von Willy Keller, Ordonnanz 1914–1949

© Schweizerisches Nationalmuseum

Turnfest

Bis in die 1960er-Jahre bleibt die Turnbewegung stark militärisch und patriotisch geprägt. Turnen gilt als moderne Form eidgenössischer Kriegstugenden. Eidgenössisches Turnfest, Basel, 1959

© Schweizerisches Nationalmuseum / ASL

Zivilschutz und Gaskrieg

Erst 1917 führt die Schweizer Armee Gasmasken für Grenztruppen ein. 1937 beginnt die Schweiz, Zivilgasmasken herzustellen. Gasmaske für Luftschutz und Zivilbevölkerung, 1939–1945

© Schweizerisches Nationalmuseum

Schweizerdolch

Die Geschichte von Wilhelm Tell schmückt bereits im 16. Jahrhundert auch die Scheiden der Schweizerdolche. Schweizerdolch mit Scheide, Messer und Pfriem, um 1570

© Schweizerisches Nationalmuseum

Antisemitische Politik

Deutschland führt im Oktober 1938 auf diplomatischen Druck der Schweiz den sogenannten Judenstempel ein. Reisepass für Agathe Süss mit Judenstempel, 1938

© Jüdisches Museum Schweiz

Tarnungsvorlage

Hans Erni dient im Zweiten Weltkrieg als Tarnmaler für militärische Anlagen. Hans Erni, Tarnungsvorschlag MM5, Rynächt mit Rampe, 1940

© Schweizerisches Bundesarchiv, E27#1000/721#19108*

Europa und die Neutralität

Auf dem Wiener Kongress 1815 wird die «immerwährende Neutralität» der Schweiz anerkannt. Damit wird die Neutralität Teil des europäischen Gleichgewichts. Anerkennung und Garantie der ewigen Neutralität der Schweiz und der Unverletzlichkeit ihres Gebietes von Seite der allierten Mächte, 08. / 20. 11. 1815

© Schweizerisches Bundesarchiv, K0#1000-1402#72

Drei Tellen

Die «drei Tellen» verüben ein Attentat auf eine Luzerner Ratsdelegation während des Bauernkriegs von 1653. Zwei sterben im Kampf, der dritte wird hingerichtet. Martin Disteli, Unternährer und Hinterueli, die letzten freien Entlibucher, 1840. Grafiksammlung der Zentralbibliothek Solothurn, a 295

Schlacht bei Pavia

Dieser Wandteppich zeigt die Niederlage der Eidgenossen bei der Schlacht von Pavia. Es steht im Kontrast zum entstandenen Mythos der ruhmreichen Söldner. Jan und Willem Dermoyen, nach einer Zeichnung von Bernard van Orley, Ausfall der Belagerten und Flucht der Eidgenossen, 1528–1531, Wolle und Seide mit Silber- und Goldfäden, gestickt

© Museo e Real Bosco di Capodimonte, Napoli

Zurück in der Heimat

Johann Baptist Kirner zeigt einen heimkehrenden Schweizergardisten, der von der Pariser Julirevolution von 1830 berichtet. Johann Baptist Kirner, 1831. Staatliche Kunsthalle Karlsruhe

Maler im Dienst

Während seines Aktivdienstes im Zweiten Weltkrieg malt Hans Erni in einer Soldatenstube in Uri das Fresko «Muni mag 5». Hans Erni, Muni mag 5, um 1944, Fresko

© Hans-Erni-Stiftung Luzern

Wehrhafte Helvetia

Helvetia hält den Bundesvertrag vom 7. August 1815 und stützt sich auf ein Kanonenrohr. Berner Tracht und Alpenkulisse verankern die Figur in der nationalen Bildsprache. Edouard Castres, Die wehrhafte Schweiz, 1895

© Bernisches Historisches Museum, Bern. Foto Stefan Rebsamen

«Wir und der Krieg» im Landesmuseum Zürich

Blick in die Ausstellung

© Schweizerisches Nationalmuseum

«Wir und der Krieg» im Landesmuseum Zürich

Blick in die Ausstellung

© Schweizerisches Nationalmuseum

«Wir und der Krieg» im Landesmuseum Zürich

Blick in die Ausstellung

© Schweizerisches Nationalmuseum

«Wir und der Krieg» im Landesmuseum Zürich

Blick in die Ausstellung

© Schweizerisches Nationalmuseum

Pressekontakt Landesmuseum Zürich

+41 44 218 65 64 medien@nationalmuseum.ch

Impressum

  • Gesamtleitung Denise Tonella
  • Projektleitung Thomas Bochet, Jose Cáceres Mardones
  • Ausstellungskurator/innen und Konzept Thomas Bochet, Jose Cáceres Mardones, Marilyn Umurungi
  • Kuratorische Begleitung Heidi Amrein, Pascale Meyer
  • Szenografie Groenlandbasel Architektur und Ausstellungen: Leonie Meyer, Matthias Schnegg, Bernhard Schweizer
  • Ausstellungsgrafik Groenlandbasel Visuelle Gestaltung: Sinja Steinhauser, Dorothea Weishaupt
  • Projektkoordination Teresa Ranft
  • Wissenschaftliche Mitarbeit Maël Roumois
  • Wissenschaftliche Beratung Christof Dejung, André Holenstein, Nadir Weber, Thomas Zaugg
  • Steuernder Ausschuss Roman Aebersold, Günhan Akarçay, Heidi Amrein, Beat Högger, Sabrina Médioni, Denise Tonella
  • Projektcontrolling Sabrina Médioni
  • Bildung und Vermittlung Lisa Engi, Vera Humbel, Jörg Ramel
  • Technische Leitung Ladina Fait, Mike Zaugg
  • Ausstellungsaufbau Ira Allemann, Raúl Baumann, Marc Hägeli, Philippe Leuthardt, Dave Schwitter
  • Konservatorische Leitung Sarah Longrée, Alexandra Schorpp
  • Konservierung und Objektmontage Nikkibarla Calonder, Natalie Ellwanger, Anna Jurt, Dana Freyberg, Sarah Longrée, Jürg Mathys, Gaby Petrak, Tino Zagermann, Christian Alder
  • Objektlogistik und Objektmontage Christian Affentranger, Simon D'Hollosy, Reto Hegetschweiler, Nicolas Müller
  • Leihwesen Cristina Kaufmann, Laura Mosimann, Claudio Stefanutto
  • Fotografie Jörg Brandt, Felix Jungo
  • Bildarchiv Andrea Kunz, Fabian Müller
  • IT | Web Michael Leuzinger, Alex Baur, Danilo Rüttimann
  • Sounddesign Idee und Klang Audio Design
  • Medienstationen Alex Baur, Thomas Bucher, Pasquale Pollastro, Danilo Rüttimann, Immensive SA, Tweaklab: Flavio Gallachi, Lucas Löw
  • Videoinstallationen Prismago GmbH: Adrian Kelterborn
  • Audioguide Audiobande
  • Audiointerviews Audiobande
  • Stimmen Audioguides und Audiostationen Claudia Nuara, Grazia Pergoletti, Nadja Rui, Andrea Samborski, Samuel Streiff
  • Soundtechnik Tweaklab: Flavio Gallacchi, Kaspar Hochuli
  • Marketing und Kommunikation Anna-Britta Maag, Sebastiano Mereu, Carole Neuenschwander, Alexander Rechsteiner
  • Werbegrafik Roli Hofer
  • Übersetzungen Laurence Neuffer, Giovanna Planzi, Nigel Stevenson, Coline Thomas


    Besonderer Dank
  • Fabian Herzog
  • Stephanie Müller
  • Raphael Rogenmoser
  • Christina Tschopp

    Mit freundlicher Unterstützung
  • Stiftung Willy G. S. Hirzel 
  • Klostermann-Stiftung

Leihgaben

  • Aargauer Kunsthaus Aarau
  • Museum Sasso San Gottardo, Airolo, www.sasso-sangottardo.ch
  • Historisches Museum Basel
  • Jüdisches Museum der Schweiz, Basel
  • Kunsthalle Basel
  • Kunstmuseum Basel
  • Plakatsammlung SfG Basel
  • Öffentliche Bibliothek der Universität Basel
  • Bernisches Historisches Museum
  • Schweizerisches Bundesarchiv, Bern
  • Eidgenössisches Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport, Bern
  • Zentralstelle für historisches Armeematerial ZSHAM, Bern
  • Musée gruérien, Bulle
  • Fata Redžić
  • Historisches Museum Thurgau, Frauenfeld
  • Militär und Festungsmuseum Full Reuenthal
  • Bibliothèque de Genève
  • Musée International de la Croix-Rouge et du Croissant-Rouge, Genève
  • UN-Archives, Geneva
  • Stadtarchiv Grenchen
  • Staatliche Kunsthalle Karlsruhe
  • Archives de la Ville de Lausanne
  • Museo Vincenzo Vela
  • Musée de l’Impression sur Étoffes, Mulhouse
  • Museo e Real Bosco di Capodimonte, Neapel
  • Nidwaldner Museum Stans
  • Galerie Jocelyn Wolff, Paris
  • Staatsarchiv Schwyz
  • Staatsarchiv Solothurn
  • Kompetenzzentrum ABC-Kamir
  • Staatsarchiv St. Gallen
  • Amt für Staatsarchiv Uri
  • Sammlung Förderverein / Fotostiftung Schweiz
  • Stiftung für Kunst, Kultur und Geschichte, Winterthur
  • Museum Burg Zug
  • Staatsarchiv Zug
  • Kunsthaus Zürich
  • Museum für Gestaltung, Zürich
  • Staatsarchiv Zürich
  • Zentralbibliothek Zürich

Kunstwerke von

  • Daniel Berset
  • Miriam Cahn
  • Open Group
  • Olivia Heussler
  • Klaus Petrus
  • Christian Schwager
  • Christian Vogt